Informationen zum Angebot

Unterstützung bei der Gestaltung einer zukunftsfähigen Lernkultur

Im Rahmen des Programms Digitale Schule Hessen bietet das Dezernat Medien der Hessischen Lehrkräfteakademie allen hessischen Schulen ein breites Angebot praxisorientierter Fortbildungen an.

Lehrende und Lernende, Fach- oder Projektgruppen sowie gesamte Kollegien können die vielfältigen Möglichkeiten digitaler Technik und Medien kennenlernen, das Potential für kompetenzorientierte Lern- und Bildungsprozesse erleben und gemeinsam den Einsatz im jeweiligen schulischen Handlungsfeld reflektieren und planen.

Angesichts der unterschiedlichen Vorkenntnisse und Möglichkeiten in den einzelnen Schulen und Kollegien ist das Programm sehr differenziert gestaltet: Sie können Angebote aus unterschiedlichen Themenfeldern, Kurz- und Langformate, Einzelveranstaltungen und Reihen aus drei verschiedenen Niveaustufen wählen.

Alle Angebote sind im Rahmen des Wochenplan Fortbildung direkt abrufbar oder können im Kontext eines Pädagogischen Tages hybrid gebucht werden.

Sollten Sie konkrete Anfragen zu einzelnen Themenfeldern haben, für die wir Fortbildungen anbieten, wenden Sie sich bitte an unsere Themenfeld-Verantwortlichen.

Leitung des Sachgebiets „Fortbildung, Projekte und Medienpartner“:
Markus Pleimfeldner, Leiter SG II.3-3
Verantwortlich für die Themen „Projekte und Medienpartner“

markus.pleimfeldner@kultus.hessen.de


Leitung und Gesamtkoordination des Fortbildungsangebots:

Ulrike Linz, Stellvertretende Leiterin SG II.3-3

ulrike.linz@kultus.hessen.de

Der Wochenplan Fortbildung

… ein offenes Angebot in vielen Formaten

Das neue Online-Unterstützungsangebot richtet sich an alle Schulen Hessens, mit oder ohne Schulportalzugang. Der Wochenplan beinhaltet neben spezifischen Angeboten zum Schulportal Hessen (SPH) und allen integrierten Funktionen wie SchulMoodle und SchulMahara ein breites Angebot an Online-Fortbildungen, die eine kompetente Nutzung digitaler Medien und Tools als Teil einer zukunftsfähigen Lernkultur vermitteln.

Sie können je nach individueller zeitlicher Möglichkeit im Rahmen Ihrer täglichen Schulpraxis aus unterschiedlichen digitalen Lernräumen und Veranstaltungsformaten wählen. Das Angebot ist in Form eines Wochenplans gestaltet. Für jeden Wochentag werden zu festen Zeiten am Vormittag, Mittag, Nachmittag und Abend Online-Fortbildungen angeboten.

Diese reichen von 30-minütigen Online-Kaffeepausen am Morgen oder Nachmittag mit kurzen Vorstellungen von Werkzeugen, Apps oder kompakten Lern-Angeboten bis zu Langformaten zwischen 60 und 120/180 Minuten am Nachmittag oder Abend mit umfangreichem Praxisanteil und der Möglichkeit zu Training und Vertiefung. Sprechstunden und Dialogformate im Flipped-Classroom-Modell ermöglichen Ihnen darüber hinaus den direkten Kontakt zu Expertinnen und Experten für eine individuelle Begleitung.

Im Wochenplan Fortbildung können Sie Angebote der kommenden vier Wochen direkt buchen. Weiter zur Wochenplan-Ansicht

Für eine langfristige Fortbildungsplanung steht Ihnen ein Gesamtkatalog aller Fortbildungen zum Suchen, Filtern und Buchen zur Verfügung. Weiter zum Gesamtkatalog

Bei Fragen zum Wochenplan Fortbildung oder Buchungswünschen für einen geschlossenen Personenkreis (Kollegium, Fach- / Projektgruppe etc.)
wenden Sie sich bitte an:

Stefanie Lotz

fortbildung@bildung.hessen.de

Das Gesamtangebot aller landesweiten, regionalen und externen Fortbildungen finden Sie unter https://akkreditierung.hessen.de/catalog.

Der Wochenplan Fortbildung beinhaltet auch Angebote von Kooperationspartnern aus unserem Kompetenznetzwerk Medienbildung. Informationen und weitere Angebote dieser Anbieter finden Sie hier.

Pädagogischer Tag hybrid

Zur Durchführung Pädagogischer Tage auch in Zeiten der Corona-Pandemie und als Format zur Gestaltung der gemeinsamen Arbeit im digitalen Kontext hat das Dezernat Medien der Hessischen Lehrkräfteakademie im Auftrag des Hessischen Kultusministeriums das Format Pädagogischer Tag hybrid (PTH) entwickelt.

Die Pädagogischen Tage hybrid können über die Leiterinnen und Leiter Pädagogische Unterstützung (LPU) an den Staatlichen Schulämtern angefragt werden. Kontaktinformationen für ihr Schulamt finden Sie auf der Übersichtsseite Staatliche Schulämter in Hessen.

Gemeinsam mit den Fachberaterinnen und Fachberatern für Pädagogische Tage in den Schulamtsverbünden planen Sie im Rahmen der Auftragsklärung und einer individuellen Beratung ein passendes Angebot für Ihre Schule.

Sie können für Ihren Pädagogischen Tag hybrid Angebote aus unserem Gesamtkatalog des Wochenplan Fortbildung wählen und damit eine Präsenzveranstaltung mit Onlineangeboten koppeln. 

Bei Fragen zu den inhaltlichen Angeboten für die Planung eines Pädagogischen Tages wenden Sie sich bitte an: 

Murat Alpoguz

murat.alpoguz@bildung.hessen.de

Constanze Schneider

constanze.schneider@bildung.hessen.de

Themenfelder und Verantwortliche

Unser Team steht Ihnen bei Fragen oder Anregungen zum Angebot eines Themenfeldes gerne zur Verfügung.

Alle Grund- und Förderschulen sind aufgefordert, orientiert am Praxisleitfaden Medienbildung die sechs Kompetenzfelder im Unterricht umsetzen. Gleichzeitig stellt uns die aktuelle Coronasituation vor die besondere Herausforderung des Distanzunterrichts. Unser Team begleitet Sie und Ihre Schule auf diesem Weg mit praxisnahen Fortbildungen und Angeboten:

  • Wir bieten Ihnen im Rahmen des Wochenplans zahlreiche schulformbezogene Onlinefortbildungen an, die unterschiedliche thematische Schwerpunkte bedienen.
  • Wir stehen Ihrem Kollegium bei der Durchführung von Pädagogischen Tagen und bei der Erstellung Ihres Medienbildungskonzepts zur Seite.
  • Wir unterstützen Sie mit jährlich angebotenen Projekten zur Unterstützung der schulischen Arbeit, z. B. mit dem Grundlagenseminar für IT-Beauftragte oder dem Angebot für Internet-ABC-Schulen.
  • Wir halten dauerhafte Angebote für Ihre Arbeit bereit mit Mauswiesel, den schulform- und fachbezogenen Lernarchiven und mit unserer Seite zum inklusiven Unterricht.
Ausführliche Informationen zu unserem Angebot finden Sie hier. Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme! Ihre Ansprechpersonen für alle Fragen rund um das Fortbildungsangebot für die Medienbildung und Grund- und Förderschule finden Sie hier: Team Medienbildung an Grund- und Förderschulen

Wie kann SchulMoodle Sie und Ihre Schüler*innen bei der schulischen Arbeit unterstützen?

 

Über die digitale Lernplattform SchulMoodle können Sie Lernprozesse organisieren und strukturieren. So können Sie als Lehrkraft z. B. Arbeitsmaterial zur Verfügung stellen, Lernergebnisse einsammeln und bewerten. Mithilfe von Foren können auch in asynchronen Lernsettings Fragen gestellt und beantwortet werden.

Schülerinnen und Schüler können ihren eigenen Lernzuwachs mit Hilfe von Onlinetests überprüfen (lassen). Außerdem bietet SchulMoodle verschiedene Möglichkeiten, dass Schülerinnen und Schüler gemeinsam an einer Aufgabe arbeiten. So kann zum Beispiel über die Glossar-Funktion ein gemeinsames Wörterbuch entstehen, in das in jeder Stunde die neuen Vokabeln eingetragen werden.

SchulMoodle ist in das Schulportal Hessen integriert. Hier können Sie sich für das Schulportal Hessen registrieren.

 

Unser Team führt Sie in die vielfältigen Möglichkeiten von SchulMoodle mit den folgenden Fortbildungsangeboten ein:

  • Lernprozesse mit der Lernplattform SchulMoodle organisieren
  • der Lernzyklus (PDCA) in SchulMoodle
  • SchulMoodle-Snacks: ausgewählte Aktivitäten kurz vorgestellt
  • einen BigBlueButton-Raum in Moodle-Kursen einrichten
  • Online - Sprechstunden "Schulmoodle im Unterricht" für konkrete Fragen zu SchulMoodle - begleitend zu unseren Erklärvideos

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Ihre Ansprechperson für alle Fragen rund um das Fortbildungsangebot zu SchulMoodle:

Christine Dülfer, Christine.Duelfer@bildung.hessen.de

Wie können Lernprozesse mit Hilfe der E-Portfolio-Plattform SchulMahara sinnvoll und kontinuierlich begleitet werden?  

 

Lernen ist ein individueller Prozess, der – wenn er erfolgreich und nachhaltig sein soll, – auf eine Anwendung des erworbenen Wissens und Könnens und auf die Umsetzung in konkrete Lernprodukte abzielt. Wichtig für die Lernenden ist die Wertschätzung ihrer Arbeit durch kontinuierliche Rückmeldungen und die Weiterentwicklung des Erarbeiteten durch Reflexion und weiterführende Impulse.

SchulMahara erlaubt Schülerinnen und Schülern ebenso wie Lehrkräften, ihre eigenen Lernprozesse zu dokumentieren, Lernprodukte zu präsentieren und von Mitschüler*innen oder Lehrer*innen bzw. Kolleg*innen Feedback zu erhalten. SchulMahara bietet dazu kleine Webseiten - sogenannte "Ansichten" - an, die individuell gestaltet werden können, um digitale Lernprodukte, wie z. B.  Filme, Audios oder interaktive Präsentationen zu planen, zu zeigen und zu reflektieren.

 

In unseren Fortbildungen können Sie

  • in kleinen Schritten lernen, welche Optionen SchulMahara bereithält und wie Sie das System auch Ihren Schüler*innen zugänglich machenm
  • konkrete Beispiel für Lernaufträge und Lernprodukte kennen lernen und erproben,
  • mit den Kolleginnen und Kollegen Erfahrungen gelingender Praxis tauschen und Expert*innen-Tipps nutzen
  • erprobtes Material für das Selbststudium und die Weiterarbeit in Form kleiner Tutorials oder Vorlagen nutzen.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Ihre Ansprechperson für alle Fragen rund um das Fortbildungsangebot zu SchulMoodle:

Antje Koenen, Antje.Koenen@bildung.hessen.de

Wie gestalten wir gemeinsam eine zukunftsfähige Lernkultur?

 

Unsere Fortbildungs-Angebote im Themenfeld „Neue Lernkultur“ orientieren sich an einem Lernverständnis, das Lernen als einen aktiven, selbstgesteuerten, konstruktiven und situativ sowie sozial gebundenen Prozess wahrnimmt, in dem die Lernenden ihre Potentiale entwickeln und verantwortlich für die sie erwartenden Herausforderungen nutzen können.

Die Fortbildungen aus den Themenfeldern 4.1  „Lernprozesse begleiten - Kommunikation gestalten“, 4.2 „Kollaboratives und kreatives Arbeiten“, 4.3 „Maker Spaces - produktive Werkstätten“ und 4.4 „Hybride Lernarchitekturen“ zeigen Ihnen vielfältige Möglichkeiten, wie Sie als Lehrkraft die Lernumgebung und darin verortete Lernsettings kompetenzorientiert gestalten können. Sie erhalten praxiserprobte Impulse, um Lernangebote für nachhaltige Lernerfolge zu strukturieren und die Lernprozesse Ihrer Schüler*innen potentialorientiert auszurichten und zu begleiten.

 

Ihre Ansprechperson für alle Fragen rund um das Gesamtangebot zur neuen Lernkultur:

Margot Kurella, Margot.Kurella@bildung.hessen.de

Wie können wir Lernende begleiten und die Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern so gestalten, dass auch in Online-Phasen und im Distanzlernen das menschliche Grundbedürfnis nach Beziehung und Wertschätzung beachtet wird? Wie schaffen wir den Spagat zwischen analogen und digitalen Lernsettings und stärken den individuellen Lernprozess?

Gute Beziehungen wirken sich auf die Leistungsbereitschaft und damit auch auf die Leistung von Lernenden aus. Lerncoaching hilft Lehrkräften dabei, die Lernenden zu unterstützen, eigene Wege zu ihren Zielen zu finden.
In unseren Fortbildungen lernen Sie verschiedene Möglichkeiten der Lernbegleitung sowie systemische, lösungsfokussierte und ressourcenorientierten Impulse und Interventionen kennen. Die Werkzeuge des Coachings werden in Lernarrangements für (Klassen-) Lehrkräfte, in Einzel-, Partner - und Gruppencoaching-Situationen vorgestellt und praktisch erprobt. Übungen aus der Potenzialfokussierten Pädagogik sind auf die Situation in der Schule übertragbar und so angelegt, dass sie bereits morgen in Ihrem Unterricht einsetzbar sind. Je nach Fortbildungsbaustein werden einzelne Themenschwerpunkte – z. B. Ressourcenorientierung, Frageformen, Arbeit mit Skalierung, die Bedeutung von Zielen oder Gesprächszyklen – in den Fokus gestellt. Neue Methoden, z. B. aus dem Design Thinking, unterstützen das individuelle Arbeiten der Schüler*innen und ermöglichen eine schülerorientierte Lernbegleitung.

Analoge Lernsettings werden in unseren Fortbildungen immer auch für die Arbeit in digitalen Räume dargeboten und reflektiert.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


Ihre Ansprechperson für alle Fragen rund um das Fortbildungsangebot zum Themenfeld Lernen begleiten - Kommunikation gestalten:
Birgit Hollmann-Rosner, birgit.hollmann-rosner@bildung.hessen.de

Wie können Schülerinnen und Schüler digitale Medien und künstlerische Zugänge so nutzen, dass sie schöpferisch tätig werden, wenn sie sich einen neuen Themenkomplex erschließen?

Wie können Sie das auch gemeinsam tun – ohne zum selben Zeitpunkt am selben Ort zu sein?

 

Die digitalen Möglichkeiten, die sich uns und unseren Schülerinnen und Schülern heute bieten, können nicht nur für bestimmte Anwendungen genutzt werden, sondern auch, um damit kreativ tätig zu werden: eine Themenwelt entwickelt sich durch gemeinsam entwickelte Fragestellungen, durch kollaborative Forschungsarbeit und eine eigenverantwortlich gesteuerte Lernproduktentwicklung. Künstlerische Impulse können dabei für alle wissenschaftlichen Themen neue Zugänge bieten. Und auch wenn es nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist: auch emotionale Beteiligung und tiefes Berührtsein sind in der digitalen Welt möglich. Wir zeigen Ihnen, wie Sie all dies in Ihrem Unterricht anbieten und gestalten können.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Ihre Ansprechperson für alle Fragen rund um das Fortbildungsangebot zum kollaborativen und kreativen Arbeiten:

Constanze Schneider: Constanze.Schneider@bildung.hessen.de

Was ist ein Maker Space und warum sollten Sie ihn mit Ihren Schülerinnen und Schülern nutzen?

 

Der Begriff „Maker Space“ beschreibt nicht bloß einen Raum mit moderner Technik für die digitale Fabrikation und Medienproduktion, sondern vielmehr einen Lernraum mit einem pädagogischen Ansatz zum fächerübergreifenden Projektlernen.

Dieser noch recht junge und häufig als „Maker-Education“ bzw. „pädagogisches Making“ bezeichnete pädagogische Ansatz greift die weltweite Maker-Bewegung mit ihren Prinzipien auf und überträgt sie in den Bildungsbereich:

Das zentrale Element beim Making stellt das kreative Tüfteln dar, bei dem sich analoger und digitaler Techniken und Materialien bedient wird, um ein für die Gemeinschaft interessantes Problem - bevorzugt gemeinschaftlich - zu lösen, um Produkte zu entwickeln oder auch um Produkthaltbarkeiten zu verlängern. Daraus ergibt sich das Potenzial eines Maker Space besonders für die MINT-Fächer und ihre Themen.

Beschränkt ist er jedoch nicht nur darauf, denn im Fokus stehen auch Themen aus den Bereichen des sozialen Lernens, des Sprachenlernens, der kulturellen Bildung und der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

 

Unser Angebot im Themenfeld „Maker Spaces, produktive Werkstätten“ umfasst folgende Felder:

  • Wie bieten praxisorientierte Veranstaltungen zur Maker-Education, sodass Sie den Ansatz unmittelbar nachvollziehen können.
  • Wir bieten Fortbildungen an, die Ihnen die Fertigkeiten und Praktiken digitaler Medienproduktion vermitteln – z. B. für die Arbeit mit audio-visuellen Formaten (Podcast, Bildbearbeitung, Erklärvideos) sowie AR- und VR-Technologien vermitteln.
  • Außerdem können sie bei uns diverse digitale Fabrikationswege wie 3D Druck oder Lasercut kennen lernen und sich fortbilden lassen für das breite Feld des Coding (Programmieren) z. B. bei der Arbeit mit Mikrocontrollern, Robotern o. Ä.

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Ihre Ansprechperson für alle Fragen rund um das Fortbildungsangebot zu Maker Spaces und produktive Werkstätten:

Roland Mevißen, Roland.mevissen@bildung.hessen.de

Wie kann Lernen in Präsenz- und Distanzsituationen sinnvoll miteinander verknüpft werden – und wie können solche „hybriden Lernräume“ gestaltet sein, damit das Lernen erfolgreich ist?“

 

Inzwischen findet Lernen nicht mehr nur gemeinsam in Präsenz im Klassenraum statt, sondern auch online zuhause. Oft erfolgt sogar eine Kombination aus beidem, was mit dem Begriff „hybride Lernsettings“ beschrieben wird.

Wir betrachten in unseren Fortbildungsangeboten gelungene Lernprozesse und Lernräume, die flexibel für unterschiedliche Anlässe zum Einsatz kommen können. Im Mittelpunkt steht dabei der Kompetenzerwerb der Lernenden, den die Lehrkraft während eines Lernprozesses individualisiert begleiten.

Lernende und Lehrkräfte können innerhalb eines Lernprozesses verschiedene Rollen übernehmen: Sie können z. B. Expert*innen für ein Thema, Lernbegleiter*innen, Feedbackgebende oder -nehmende, Produzierende oder Bewertende, „Communitymanager“ oder „Classroom-Manager“ im gemeinsamen Lernraum sein.

Neben den Rollen innerhalb eines Lernprozesses spielt auch ein anregend und unterstützend gestalteter Lernraum eine hervorgehobene Rolle, denn darin werden Lernanlässe geschaffen und dem erfolgreichen Lernen wird der Boden bereitet. Nicht nur der klassische Input und Phasen des Übens und Trainierens sind für den Kompetenzerwerb wichtig, auch weitere „Lernräume“ sollten bewusst gestaltet sein, z. B. Räume für Vernetzung und Austausch, Räume für Reflexion und Transfer zur Förderung Metalernens, aber auch echter „Frei-Raum“, in dem Lernende eigenen Fragestellungen forschend folgen können.

Rollen, Räume und die darin gestalteten Handlungen lassen sich in hybriden Lernarchitekturen planen und abbilden, sodass alle Lernenden orts- und zum Teil auch zeitunabhängig erfolgreich lernen können.

Wir nutzen dazu digitale Tools und Plattformen wie SchulMoodle und SchulMahara und stellen Ihnen bereits bewährte Modelle vor, denn unser gesamtes Angebot stützt sich auf eigene Lernerfahrungen, die wir anhand von Beispielen mit Ihnen teilen und diskutieren.

 

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Ihre Ansprechperson für alle Fragen rund um das Fortbildungsangebot zu hybriden Lernarchitekturen:

Isabelle Brehl, isabelle.brehl@bildung.hessen.de

Kompetenznetzwerk Medienbildung

Auf den folgenden Seiten stehen Ihnen weitere Fortbildungsangebote zur Verfügung.

Das DFF bietet Fortbildungen zum Schwerpunkt Filmbildung an. Weitere Informationen

Der Hessische Rundfunk bietet u.a. Fortbildungen in den Bereichen allgemeine Medienkompetenz, kreative Medienarbeit und Jugendmedienschutz an. Weitere Informationen

Das umfangreiche Fortbildungsangebot können Sie über den Onlinekatalog der Medienzentren direkt buchen. Weitere Informationen

Die LPR-Hessen bietet u.a. Fortbildungen zum Themenbereich präventiver Jugendmedienschutz an. Informationen zu den Fortbildungen sind über die Projektdatenbank auf der Seite der LPR-Hessen abrufbar. Weitere Informationen