Prüfung 2.0 (28.03.2023)

Online-Fachforum, 14.00 Uhr – 18.00 Uhr

Liebe Kolleginnen und Kollegen,

möglicherweise sind Sie genau jetzt mit dem Thema unseres Fachforums befasst: Prüfungen und Leistungsfeststellungen.

Wir zeigen, wie traditionelle Leistungsüberprüfungen erweitert und ergänzt werden können und wollen Ihnen Mut machen, zukunftsfähige, individualisierte und innovative Prüfungsformate auszuprobieren.

Schöpfen Sie das Potential neuer Prüfungsformate, wie langfristige Planung und eine für Schülerinnen und Schülern passende Überprüfung des gelernten Wissens aus.

14:00 Uhr   Begrüßung und Impuls
15:00 Uhr   Sessions I (fest geplant)
16:00 Uhr   Sessionplanung Barcamp
17:00 Uhr   Sessions II (Barcamp)
17:50 Uhr   Gemeinsamer Abschluss im Plenum

Patricia Drewes vom Institut für zeitgemäße Prüfungskultur wird mit ihrem Impuls in das Thema einführen.

Anschließend zeigen Referentinnen und Referenten in einem ersten Sessionband gelingende Praxisbeispiele und neue Möglichkeiten individualisierte Lernprodukte in einer digitalisierten Lernumgebung zu entwickeln.

Im zweiten Sessionband laden wir Sie ein, Ihre eigenen Erfahrungen und Praxisbeispiele zu alternativen Formaten mit den weiteren Teilnehmenden auszutauschen. Ihre Vorschläge können Sie spontan bei der Sessionplanung einbringen oder uns vorab zusenden. Nennen Sie uns hierfür kurz Ihre Erfahrungen, die eingesetzten Werkzeuge und das formale schulische Umfeld (Schulform, Klassenstufe, Fach).

Wenn Sie Fragen zur Gestaltung des Barcamp-Bandes haben, schauen Sie sich gerne unser Tutorial hierzu an: „Was ist ein Barcamp?“

Sessionvorschläge und weitere Fragen senden Sie bitte an: veranstaltungen@bildung.hessen.de

Prüfungen lerndienlich denken – kompetenzorientierte und zeitgemäße Formen der Leistungsüberprüfung in der Kultur der Digitalität

Referentin: Patricia Drewes

Lehrenden, Lernenden und Eltern ist von Beginn der Schulzeit an bewusst, wie hoch der Stellenwert der Schule für jede weitere berufliche Entwicklung und damit für sozialen Status und Lebenszufriedenheit ist. Nicht zuletzt die Politik und die Gesellschaft selbst weisen der Schule diese wichtige Rolle zu, indem sie sie als zentralen Ort der Wissensvermittlung, aber auch der Leistungsbewertungen und Prüfungen mit den entsprechenden Ressourcen ausstatten.

Während im Lernzusammenhang Kooperation, Individualisierung, formatives Feedback, Lernbegleitung und Digitalität oft bereits Einzug in die Lernkultur gehalten haben, scheint die Prüfungskultur in Deutschland merkwürdig „aus der Zeit gefallen“. 

In diesem Impulsvortrag sollen auf der Basis aktueller Herausforderungen zur Leistungsbeurteilung Perspektiven für eine lernförderliche Prüfungskultur und Möglichkeiten zur Gestaltung dieses Veränderungsprozesses aufgezeigt werden. 

Referentin: Daniela Antony, LA II.3

Wie können alternative Prüfungsformate bewertet werden? Diese Session beschäftigt sich mit der Forschung zu Noten und Notengebung. Darüber hinaus wird das BKK

(Bewertungs- und Beurteilungskonzept) von Professor Heininger in den Blick genommen, als Instrument, um alternative Lernprodukte zu bewerten. 

Referentin: Alexandra Galyschew, LA II.3

Der Projektunterricht geht mit einem hohen Maß an selbstgesteuertem Lernen einher. Ziel ist der Erkenntnisgewinn durch die tätige Auseinandersetzung mit der sozialen Umwelt. Wie aber kann diese Form des Lernens bewertete werden? In dieser Session sollen Möglichkeiten vorgestellt werden, die Prozesse mithilfe digitaler Tools sichtbar zu machen und für eine Gesamtbewertung zu gewichten. Durch einen gemeinsamen Erfahrungsaustausch werden diese ergänzt und konkrete Bearbeitungsmöglichkeiten gesammelt.

Referentin: Antje Koenen, LA II.3

Welche Rolle kann das E-Portfolio in der Schule einnehmen? In dieser Session werden, nach einer kurzen Einführung zum E-Portfolio (Mahara), Möglichkeiten und Beispiele aus Lern- und Bewertungssituationen, Beispiele für Lernaufträge und Bewertungsschemata und ein Ausblick auf mögliche Prüfungsformate vorgestellt. 

Referentin: Nicole Schreiber-Mansmann, LA II.3

Wie können (Abschluss-)Präsentationsprüfung in einer innovativen Art und Weise gestaltet werden? In dieser Session wird über eine professionelle Anleitung der Lernenden bei der Erstellung von Präsentationen gesprochen. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, wie gängige Präsentationstechniken mit modernen Medien und Tools kombiniert werden können.

Referentin: Simone Fuchs

Wie kann uns SchulMoodel bei einer individuellen Rückmeldung und Bewertung unserer Lernenden unterstützen?  Die Rubrik in SchulMoodle bietet Ihnen die Möglichkeit, den Schüler:innen eine individuelle Rückmeldung und/oder eine Bewertung anhand eines selbst erstellten Bewertungsrasters zu geben. In dieser Sessionzeigen wir Ihnen, wie Sie eine Rubrik anlegen und im Unterricht verwenden können, um Ihren Lernenden eine individuelle Rückmeldung und ggf. eine Bewertung geben zu können.

Referent: Alexander Radej M.A.

Bereits eine oberflächliche Sichtung von Erklärfilmen auf kommerziellen Portalen wie YouTube oder TikTok macht deutlich, dass viele Videos nicht als Bildungs-, sondern als Werbemedium produziert wurden. Gleichzeitig werden Erklärfilme immer häufiger im Unterricht genutzt. Daher ist es wichtig, dass Lehrkräfte die kommerziellen Hintergründe und die Machart von Erklärfilmen verstehen und analysieren können. Die emotionale Gestaltung von Erklärfilmen, die Unterscheidung verschiedener Filmstile, die Reflexion von typischen Narrativen, die Art und Weise der kognitiven Anregung, der Lebensweltbezug und das Anspruchsniveau sind Kategorien, mit denen Erklärfilme im Selbstlerntool analysiert werden. Das Selbstlerntool soll Lehrkräfte dazu befähigen, Erklärfilme didaktisch reflektiert in ihrem Unterricht einzusetzen.

Referentin: Simone Fuchs

In dieser Veranstaltung zeige ich Ihnen, wie ich Vokabeltests in SchulMoodle in meinem

Unterrichtsalltag einsetze. Sie lernen, wie Sie mithilfe des Moduls „Test“ und der Fragetechnik „Kurzantwort“ schnell einen einfachen Online-Vokabeltest anlegen können. Bei dieser Form von Tests erfolgt die Überprüfung und Bewertung automatisch.

Referentin: Edith Buhl

ChatGPT ist ein innovatives Sprachmodell, das auf künstlicher Intelligenz basiert und in der Lage ist, menschenähnliche Texte schnell und effizient zu generieren. Doch welche Auswirkungen hat dies auf Ihren Unterricht?

Diskutieren Sie mit anderen Lehrkräften gemeinsam die praktischen Erfahrungen, Möglichkeiten und Herausforderungen der Verwendung von ChatGPT im schulischen Bereich. Entdecken Sie im kollegialen Austausch mehr über konkrete Anwendungszwecke wie Automatisierung von Klassenarbeiten, Unterstützung bei Hausaufgaben und personalisierte Lernmaterialien, aber auch über die möglichen Gefahren wie Datenschutzbedenken, Fehlerquellen und mangelnde eigenständige Textproduktion.

Wir laden Sie ein, an unserem digitalen Austauschformat teilzunehmen, um mehr über ChatGPT in der Schule zu erfahren. Gemeinsam können wir erörtern, wie ChatGPT die Zukunft des Lernens und Prüfungsformate verändern kann.

Referentin: Julia Schlag

In dieser Veranstaltung zeige ich Ihnen, wie Sie unterschiedliche schriftliche, mündliche oder digitale Lernprodukte von Schüler:innen über Schulmoodle digital einsammeln und auf vielfältige Art bewerten und kommentieren können. Sie lernen, wie Sie die Aktivität „Aufgabe“ in Schulmoodle passend anlegen, damit Sie den SchülerInnen zu ihren Lernergebnissen eine individuelle Bewertung und/oder förderorientierte Rückmeldung geben können.

Referent: Jens Wahl

Mit dem Feedback-Modul können Sie zum Beispiel eigene Evaluationsformulare zur Unterrichtsqualität anlegen, wofür Ihnen eine Reihe von Fragetypen zur Verfügung stehen.
Das Feedback kann anonym oder namentlich erfolgen. Auch können Sie selbst festlegen, ob die Lernenden die Feedbackergebnisse sehen können oder nicht.
Als Klassenleitung können Sie die Feedbackfunktion nutzen, um Informationen abzufragen – zum Beispiel zur technischen Ausstattung der Schüler:innen zuhause oder zur telefonischen Erreichbarkeit der Eltern.
Wir zeigen Ihnen, wie Sie diese Aktivität auf SchulMoodle anlegen und wie sich das Feedback auf vielfältige Weise in den unterschiedlichsten Lernsettings einsetzen und „kreativ zweckentfremden“ lässt.