Stell dir vor, alle haben es richtig, aber keiner weiß es: Next-level Multiple Choice am Beispiel von Quizfident

Multiple-Choice ist ein einfaches Aufgabenformat, das sich schnell auswerten lässt. 70% richtig heißt ja, dass die meisten es können, oder? Solche simplen Lösungsraten vermitteln schnell den Eindruck, dass ein Großteil der Klasse den Stoff schon kennt und kann, aber wie sicher die Lernenden sich sind, wird dabei nicht offengelegt. Schon seit Langem steht das Format in der Kritik, dass Antworten auch geraten sein können. Verschiedene Modelle, wie Strafpunkte für falsche Antworten, versuchen, das zu begrenzen, liefern aber keine neuen Informationen. Genau hier setzt Certainty-Based-Marking (CBM) an. Durch eine einfache Einschätzung der eigenen Sicherheit entsteht eine weitere Dimension, um Antworten auszuwerten, die es in sich hat, ohne viel Arbeit zu verursachen. Im Workshop werden wir kurz auf die Grundlagen eingehen, das Quizfident-System kurz aus Lernendenperspektive kennenlernen und dann vor allem gemeinsam erste Quizzes erstellen, die nächste Woche sofort im Unterricht eingesetzt werden können. Quizfident ist ein kostenloses Tool (DSGVO-konform) entwickelt von Tim Läufer und Joerg Zender für Lehrkräfte, die wissen wollen, wie sicher ihre Lernenden wirklich sind. Entstanden aus mathematikdidaktischer Forschung, eignet sich das Tool für Lehrkräfte aller Fächer und Schulformen.

Hinweis: Bitte bringen Sie ein QR-Code-fähiges Mobiltelefon inkl. Browser und Internetzugang, sowie Laptop mit Internetzugang mit.

Merge Cubes im Fremdsprachenunterricht: Wie erstelle ich Augmented Reality- Anwendungen?

In diesem Workshop steht die technische Umsetzung von Augmented-Reality- Anwendungen mit Merge Cubes im Mittelpunkt. Die Teilnehmenden lernen Schritt für Schritt, wie eigene AR-Inhalte erstellt, angepasst und für den Fremdsprachenunterricht nutzbar gemacht werden können. Dabei sollen geeignete Tools und Plattformen zur Erstellung von Augmented-Reality-Inhalten vorgestellt und praktisch erprobt werden. Die Teilnehmenden entwickeln erste eigene Anwendungen, binden multimediale Inhalte (z. B. Texte, Bilder, Audio) ein und lernen, wie diese didaktisch sinnvoll in Lernkontexte integriert werden können.

Hinweis: Bitte bringen Sie konkrete Ideen mit, damit wir diese mit Ihnen gemeinsam umsetzen können.

Kreative Medienprojekte im Unterricht

In diesem Workshop erhalten Sie Einblick in ein 2-jähriges Unterrichtsangebot zur Mediengestaltung, das an einem allgemeinbildenden Gymnasium seit vielen Jahren in den Bereichen Wahlunterricht und Profilkurs angeboten wird und sich großer Beliebtheit erfreut. Das dafür entwickelte Curriculum beinhaltet folgende Themen:

  • Digitale Bildbearbeitung
  • Audio-Produktion
  • Video-Produktion
  • Fotografie
  • Animation (analog / 2D)
  • Gestalten mit 3D (Animation, AR, Druck)

Die jeweiligen Projekte sind so konzipiert, dass sie in hoher Eigenverantwortlichkeit von den Lernenden durchgeführt werden können. Dabei kommen bevorzugt freie Apps zum Einsatz. Eine ausgeprägte Feedbackkultur mit Bezug zum PDCA-Zyklus und eine Ausrichtung nach bedürfnisorientierten Lernräumen bilden den pädagogisch-/didaktischen Unterbau.

Hausaufgaben in Zeiten von KI

Künstliche Intelligenz gehört für viele Schülerinnen und Schüler inzwischen zum Alltag und ermöglicht es, Hausaufgaben teilweise oder sogar vollständig mithilfe von KI-Systemen zu bearbeiten. Vor diesem Hintergrund stellt sich die Frage, wie Hausaufgaben auch künftig zur Vertiefung und Festigung von Lerninhalten sowie zur Förderung selbstständigen Lernens beitragen können.

Im Workshop diskutieren die Teilnehmenden, welche Rolle Hausaufgaben im KI-Zeitalter einnehmen können und wie sie einen reflektierten Umgang mit KI unterstützen. In einer Arbeitsphase analysieren die Teilnehmenden eine eigene Hausaufgabe aus der Perspektive von Schülerinnen und Schülern und prüfen, inwiefern diese mithilfe von KI gelöst werden könnte. Anschließend entwickeln sie die Aufgabe weiter, sodass sie auch im KI-Zeitalter lernwirksam bleibt und eigenständiges Denken, Reflexion sowie Problemlösefähigkeit fördert. Ergänzend werden beispielhafte Aufgabenformate vorgestellt, die die Dokumentation und Reflexion des eigenen Lernprozesses einbeziehen und KI gezielt als Werkzeug im Lernprozess nutzen.

Hinweis: Bitte bringen Sie eine typische Hausaufgabe aus Ihrem Fach mit.

Filmen als Unterrichtsprojekt mit iPad, Stop Motion, iMovie und Greenscreen

Ziele der Fortbildung

  • Eigene Kurzfilme mit dem iPad planen, produzieren und schneiden
  • Die Stop-Motion-Technik didaktisch sinnvoll im Unterricht einsetzen
  • Greenscreen-Techniken gezielt nutzen, um Lernprodukte kreativ und visuell aufzuwerten
  • Arbeitsabläufe, Rollenverteilungen und Bewertungskriterien für Filmprojekte im Unterricht kennenlernen

Hinweis: Die Geräte werden vom Medienzentrum gestellt.